THEATER

1918-1921: Mitwirkung als Clown im Kinderzirkus Wendemuth

1930-1932: Darsteller in der Laienschauspielgruppe der SAJ (Sozialistische Arbeiterjugend)

1933: Vorsprechen bei Gründgens im Theater am Gendarmenmarkt / Berlin und erhalt des Stipendiums. Antritt der Schauspielausbildung im Hamburger Schauspielhaus. Wechsel in das Hamburger Thalia Theater zum Intendanten Erich Ziegel 1933 beim Florettfechten

Pädagogen:
Tanz: Lola Rogge
Florettfechten: Stefan von Keric (Fechtmeister)
Schauspiel: Miriam Horrwitz, Ernst-Fritz Fürbringer, Adalbert Kriwat, Ferdinand Marian
Stepptanz: Hamburger Tanzschule Bartels

1935 im Thalia Theater1936: Abschlußprüfung in Schauspiel und Wechsel nach Berlin. Dort erfolgte die Mitwirkung an der Seite der Jungschauspielerin Toni van Eyk im Tanzschauspiel “Die Amazonen” anläßlich der Olympischen Spiele und Einweihung der Berliner Waldbühne

1937 / 38: Unterzeichnung eines Gastvertrages in der Berliner Scala mit eigener Revue

1938-1939: Engagements im Thalia Theater und Theater am Gendarmenmarkt

1939-1940: Stadttheater und Freilichtbühne Kolberg, Schiller Theater Berlin bei Heinrich George1936 (Mitte) im Tanzschauspiel Die Amazonen

1940-1941: Rekrutierung von der Wehrmacht und Stationierung in Paris und zuständig für Wehrbetreuung

Das Stadttheater von Cherson / Ukraine1941-1943: Intendant des von der Wehrmacht requirierten ukrainischen Stadttheaters von Cherson

1945-1947: Oberspielleitung des Hamburger Nachkriegstheaters Junge Bühne

1947-1951: Inszenierungen (freischaffend) für GastspieleWick (re.) mit Mitgliedern der Jungen Bühne (1945)

 

FILM

 

1932 traf Wick in Berlin auf den Filmregisseur Erich Waschneck während der Dreharbeiten zu “Acht Mädels im Boot”.1956 auf dem Dach der Pariser Notre Dame
Im Jahr darauf wurde er Waschnecks Produktions- und 2. Regiassistent für den ersten und letzten Tonfilm “Unmögliche Liebe” mit der dänischen Leinwanddiva Asta Nielsen in der Hauptrolle.
Daraufhin folgten weitere Aufträge von der Ufa für Terra und Tobis.
Nach dem Zweiten Weltkrieg widmete Wick sich wieder dem Film und war Mitbegründer der ersten Nachkriegs-Kulturfilmabteilung GEA.
Ab 1952 drehte er vorwiegend in Italien und Frankreich.
Die ersten Erfolge erntete er für seine Pariser Filmreihe (1955 & 1957), für die er eine Auszeichnung als bester ausländischer Regisseur von der Pariser Kulturbehörde erhielt und zum Ehrenbürger der Gemeinde Montmartre ernannt wurde.
1956 bei Drehearbeiten vor der Pariser Sacre CoeurIn dieser Zeit entstand unter anderem auch in Zusammenarbeit mit Pablo Picasso der Kurzfilm “Der frühe Picasso”, der 1957 in Cannes für Aufsehen gesorgt hatte.
In Frankreich längst ein Begriff und im Auftrage von Arys Nisotti für Cinédis und Film Sonor tätig, arbeitete er auch in Deutschland, wo er mehrere Dokumentarfilme in und über Hamburg drehte. 1958 wurde er für den Streifen “Zwischen Elbe und Reeperbahn” mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet.
Hiernach wurde die Armin-Wick-Filmproduktion gegründet.
Wicks gesamtes Schaffen für Kino & Fernsehen beläuft sich auf rund 300 aus Dokumentarfilmen und kurzen Beiträgen über Kunst, Stadtleben und Länderkunde.Wick mit Kameramann Werner Hundhausen

Filme (Auswahl) und Produktionsjahre:

1952: Rom, ewige Stadt

1952: Die drei Gesichter Campaniens

1954: PARISER IMPRESSIONEN – an den Ufern der Seine (Zweiteiler.) *

1956: Im Herzen von Paris *

1958: Zwischen Elbe und Reeperbahn *

1959: Die letzten Jahre des Vincent van Gogh

1959: Ausflug nach Blankenese

1960: Chomo *

1959: Wege zu Johann-Sebastian Bach

1967: “20 Jahre Otto Dix” (Beitrag der BRD bei der X. Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche und 1971 einer der ersten Farbfilmbeiträge des Mitteldeutschen Rundfunks der DDR)

* Auszeichnung

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