BIOGRAFIE

Armin wick mit 6 JahrenArmin Wick, 1914 in Hamburg geboren, wurde von seinem Vater, der Kunstmaler war, bereits im Kindesalter für die Malerei begeistert.
Ebenfalls beeindruckt war er von den Stars der damaligen Film- und Theaterwelt, sowie des Zirkus und Varietés.
Zu seinen Idolen zählten Fritz Kortner, Charlie Chaplin, Elisabeth Bergner und der große Clown Grock.Mit acht Jahren als Clown Grock
Wick pendelte zwischen Hamburg und Berlin hin- und her und erlebte die Reichshauptstadt noch in den „Goldenen Zwanzigern“.
Über den Filmregisseur Erich Waschneck kam Wick mit siebzehn Jahren als Regie- und Produktionsassistent zur Ufa, Terra und Tobis und wurde bald darauf Stipendiat bei Gustaf Gründgens.
1933 mit Ernst Fritz Fürbringer (rechts) im Thalia Theater HamburgWick trat die Schauspielausbildung zunächst im Hamburger Schauspielhaus an und wechselte bald darauf ins Thalia Theater, wo er unter anderem von Erst Fritz Fürbringer, dessen Nachfolger Ferdinand Marian und Dr. Albrecht Schoenhals unterrichtet wurde.
Nach Beendigung der Lehrzeit begann er an seiner Revue mit Titel „Weltreise Total Verrückt“ zu arbeiten.Armin Wick 1938 in der Revue „Weltreise Total Verrückt“
Während des Zweiten Weltkrieges wurde Wick zur Wehrbetreuung nach Frankreich abkommandiert.
1940 als Wehrmachtssoldat in Frankreich1941 übernahm Wick die Intendanz des requirierten Stadttheaters im ukrainischen Cherson, bis er 1943 wieder nach Paris zurückkehrte, wo er an der École des Beaux-Arts studierte und gelegentlich als Geheimkurier für den Pariser Widerstand eingesetzt wurde.
Nach dem Kriege beteiligte er sich mit Ida Ehre an der Gründung der Hamburger Kammerspiele, konzentrierte sich aber am Ende auf seine Tätigkeit als Oberspielleiter und Darsteller für die Junge Bühne.1949 mit Hans Albers in der Theaterinszenierung von „Liliom"
Auf Vermittlung seines langjährigen Freundes Hans Albers wirkte er 1949 an dessen Seite in „Liliom“ mit.
Wick war an der Gründung der ersten deutschen Nachkriegs-Kulturfilmabteilung (GEA) beteiligt, für die er 1951 den Kulturstreifen „Nur ein Wiesentag“ drehte.
1951 während der Dreharbeiten zu Wicks erstem Kulturfilm „Nur Ein Wiesentag“ für die Kulturfilmabteilung GEABald darauf begann er in Italien, Frankreich und Hamburg Filme zu drehen und hielt Vorträge über Kunstgeschichte.
Unter dem damaligen Präsidenten der Hamburger Universität und späteren Wirtschaftsminister, Karl Schiller, avancierte er zum Dozenten und veranstaltete Studienreisen.1973 mit Ehefrau an der Cote d' Azur
1958 bekam Wick den Bundesfilmpreis für den Dokumentarfilm „Zwischen Elbe und Reeperbahn“.
Weitere Auszeichnungen erhielt er in Frankreich.
Im November 1983 lernte er in der Schauspielschule seiner langjährigen Freundin Margot Höpfner den Nachwuchsschauspieler Nikos Ritsikalis kennen.1998 mit der Schauspielpädagogin Margot Höpfner
Ritsikalis wurde Wicks einziger Schüler, den er bis 1987 in Schauspiel, szenischer Gestaltung, Theater- und Kunstgeschichte unterrichtete.
Armin Wick im August 2007Armin Wick, ein Weltenbummler, der immer zwischen Hamburg, Berlin, Paris und der Côte d‘ Azur lebte, hatte sich seit Mitte der 90er Jahre aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Wicks Engagement galt zuletzt vor allem der Konservierung seiner Filme, die, wie er sagte, für die Nachwelt erhalten bleiben müssen.

 

Biographie auf Wikipedia

___